Osteopathie

Unsere Osteopathen Sonja Kaminski, Christian Schramm und Marcel Merkel arbeiten ausschließlich mit ihren Händen. Sie kommen ohne den Einsatz von Spritzen, Medikamenten oder dem Skalpell aus. Allgemein gesprochen behandelt die Osteopathie nicht die Krankheit selbst, sondern sie forscht nach den Ursachen, die den Körper daran hindern, wieder zu gesunden. In der Regel sind dies Bewegungseinschränkungen, Restriktionen und / oder Läsionen in Organen, Nerven, Knochen, Muskeln, Gefäßen und dem Bindegewebe. Diese werden durch manuelle Therapie an den Knochen, die der Chiropraktik ähnelt, Techniken an den Organen (Viscerale Therapie) sowie der Einheit von Schädel und Becken (Cranio-Sacrale-Therapie) behandelt.
Termine erhalten Sie an der Rezeption unter:
Tel.: 0 23 24/68 333 10.
Osteopathie fördert die Selbstheilungskräfte des Körpers
Vor 120 Jahren entstand die Osteopathie in Amerika. Ihr Gründer war der Arzt Dr. Andrew Tailor Still. Im Ursprungsland gibt es ca. vierzigtausend praktizierende Doktoren der Osteopathie. Die traditionelle amerikanische Therapie wurde ergänzt und weiterentwickelt zu einer ganzheitlichen Form, die auch Organbehandlungen und die Cranio-Sacral-Therapie einschließt. Von England gelangte die Osteopathie nach Frankreich und Belgien, wo sie gerade in den letzten Tagen neben der Akupunktur und Homöopathie als Therapieform offiziell anerkannt worden ist. In Deutschland wird die Osteopathie seit Ende der achtziger Jahre im Rahmen eines fünfjährigen Studiums berufsbegleitend unterrichtet.
Anwendungsgebiete der Osteopathie
- Rückenschmerzen, Kiefer- und Gelenkschmerzen
- Kopf-, Brust- und Lendenwirbelsäulenschmerzen, Bandscheibenschäden, auch Bandscheibenvorfall, Kieferdeformitäten, Schiefhals, "Tennisellbogen", Hand-, Schulter-, Hüft-, Knie- und Fußschmerzen
- Funktionelle Organerkrankungen
- Magen-Darm-Beschwerden, Hiatushernie, Verstopfung
- Herz-Kreislauf-Störungen
- Venöse und lymphatische Stauungen, Schwindel, Krampfadern, Hämorrhoiden
- Atemstörungen
- Störungen des Uro-Genitaltraktes
- Menstruationsbeschwerden, funktionelle Nieren- und Blasenleiden, Myome
- Hals-Nasen-Ohren-Leiden
- Nervenerkrankungen
- Koordinationsstörungen, Nervenentzündungen, Depressionen, Schlafstörungen
- Kinderkrankheiten
- Folgeerscheinungen von Geburtstraumata, Hyperaktivität, Hyperkinesen, beginnende Skoliosen
Osteopathie Intensivwoche nur bei uns:
Für spezielle Erkrankungen wie Schwindel, Migräne, Tinnitus, Bandscheibenvorfälle, Osteoporose, Fibromyalgie und andere Krankheitsbilder bieten wir Behandlungswochen (Montags bis Freitags) an. Morgens beginnt die Therapie, abends werden Sie wieder in Ihr häusliches Umfeld entlassen. Für Ihr kulinarisches Wohl wird ebenfalls gesorgt. Die Maßnahme besteht aus einer bisher einmaligen Kombination:
Osteopathie und medizinische Trainingstherapie, verschiedene Formen der physikalischen Therapie (Bewegungsbad, Wärme-, Kälte- und Elektrotherapie, Stangerbad sowie bei Bedarf Massage, Ergotherapie und Psychotherapie). Eine Erweiterung des Therapieangebotes mit Methoden der „Traditionellen Chinesischen Medizin“ (TCM), z.B. Akupunktur und Tuina, ist ebenfalls möglich.
|