Osteopathische Behandlung

Unsere osteopathisch arbeitenden Heilpraktiker nutzen zur Behandlung ausschließlich ihre Hände. Sie kommen ohne den Einsatz von Spritzen, Medikamenten, oder dem Skalpell aus. Allgemein gesprochen behandelt die Osteopathie nicht die Krankheit selbst, sondern sie forscht nach den Ursachen, die den Körper daran hindern, wieder zu gesunden. In der Regel sind dies Bewegungseinschränkungen, Restriktionen und/oder Läsionen in Organen, Nerven, Knochen, Muskeln, Gefäßen und dem Bindegewebe. Diese werden durch manuelle Therapie an den Knochen, die der Chiropraktik ähnelt, wie Techniken an den Organen (Viscerale Therapie), sowie der Einheit von Schädel und Becken (Cranio-Sacrale-Therapie), behandelt.

Termine erhalten Sie an der Rezeption unter: Tel.: 0 23 24 - 68 333 10

Osteopathische Behandlung fördert die Selbstheilungskräfte des Körpers

Gegründet wurde die Osteopathie von dem amerikanischen Arzt Andrew Tailor Still (1828-1917). Die traditionelle amerikanische Therapie wurde ergänzt und weiterentwickelt zu einer ganzheitlichen Form, die auch Organbehandlungen und die Cranio-Sacral-Therapie einschließt. Von England gelangte die Osteopathie über Frankreich und Belgien nach Deutschland. Voraussetzung für das fünf- bis sechsjährige berufsbegleitendes Studium ist der Abschluss eines medizinischen Berufes als Arzt, Heilpraktiker oder Physiotherapeut.

Anwendungsgebiete für osteopathische Behandlungen

  • Rückenschmerzen, Kiefer- und Gelenkschmerzen
    • Kopf-, Brust- und Lendenwirbelsäulenschmerzen, Bandscheibenschäden, auch Bandscheibenvorfall, Kieferdeformitäten, Schiefhals, "Tennis- und Golferellbogen", Hand-, Schulter-, Hüft-, Knie- und Fußschmerzen, Schultersteife 
  • Funktionelle Organerkrankungen 
    • Magen-Darm-Beschwerden, Hiatushernie, Verstopfung
  • Herz-Kreislauf-Störungen 
    • Herzrhythmusstörungen, Herzstolpern, Bluthochdruck ohne nachweisbare Ursache, venöse und lymphatische Stauungen, Schwindel, Krampfadern, Hämorrhoiden
  • Atemstörungen
    • Kurzatmigkeit, Asthma, Emphysem
  • Störungen des Uro-Genitaltraktes
    • Menstruations- oder Prostatabeschwerden, funktionelle Nieren- und Blasenleiden, Myome, Zysten, Kinderlosigkeit durch Gebärmutterverlagerung
  • Hals-Nasen-Ohren-Leiden
    • Tinnitus, Nasenscheidewandverengung
  • Nervenerkrankungen
    • Koordinationsstörungen, Nervenentzündungen, Depressionen, Schlafstörungen
  • Kinderkrankheiten
    • Folgeerscheinungen von Geburtstraumata, Hyperaktivität, Hyperkinesen, beginnende Skoliosen

Behandlung und Kosten

Eine Ostheopathie-Behandlung dauert 50 Minuten. Bereits nach der ersten Behandlung sollte sich eine Linderung einstellen. In den ersten Tagen kann es zu einer Erstverschlimmerung kommen. 

Kosten: Seit Januar 2012 wird die Osteopathie von vielen Krankenkassen anteilmäßig bezuschusst. Bitte fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach.

Osteo-Intensivwoche - Nur bei uns

Für spezielle Erkrankungen wie Schwindel, Migräne, Tinnitus, Bandscheibenvorfälle, Osteoporose, Fibromyalgie und andere Krankheitsbilder bieten wir Behandlungswochen (Montags bis Freitags) an. Morgens beginnt die Therapie, abends werden Sie wieder in Ihr häusliches Umfeld entlassen. Für Ihr kulinarisches Wohl wird ebenfalls gesorgt. Die Maßnahme besteht aus einer Kombination von osteopathischen Behandlungen und medizinischer Trainingstherapie, verschiedenen Formen der physikalischen Therapie (Bewegungsbad, Wärme-, Kälte- und Elektrotherapie, Stangerbad) sowie bei Bedarf Massage, Ergotherapie und Psychotherapie.